Die Verwaltung eines einzelnen Gebäudes erfordert täglich unzählige Entscheidungen. Steuern Sie jedoch zehn, fünfzig oder hunderte Objekte gleichzeitig, entsteht eine völlig neue operative Herausforderung.
Ein Gerät benötigt Wartung an Standort A. Ein Dienstleister wartet an Standort B auf Freigaben. Mehrere Fristen laufen parallel ab, und Prüfdokumente liegen verstreut auf lokalen Servern. Portfolio-Manager verbringen oft mehr Zeit damit, zwischen Systemen, Tabellen und E-Mail-Verläufen zu wechseln, als eigentliche Probleme zu lösen.
Das Problem ist selten ein Mangel an Informationen – sondern ihre Trennung nach Gebäuden, Projekten und isolierten Software-Tools.
Das neue SIM-ON Overlay löst diese Silos auf. Anstatt jedes Objekt einzeln öffnen zu müssen, um operative Daten zu prüfen, bündelt das Overlay Projekte, Anlagen, Aufgaben, Termine, Dienstleister und Checklisten in einer einzigen, übersichtlichen Arbeitsumgebung.
Das Kernproblem: Jedes Gebäude als operative Insel
Viele Facility-Management-Systeme sind strikt standortbezogen aufgebaut. Das funktioniert gut für Verwalter einzelner Objekte, skaliert jedoch kaum mit wachsendem Portfolio. Um den aktuellen Status zu ermitteln, müssen Managende bisher:
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Gebäudeprojekt A öffnen und Aufgaben prüfen.
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Das Projekt verlassen und zu Gebäude B wechseln.
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Vorgänge manuell abgleichen und Suchabfragen an jedem Standort wiederholen.
Dieser Navigationsaufwand erzeugt eine unsichtbare Arbeitsschicht. Je größer das Portfolio, desto schwerer fallen einfache Antworten auf zentrale Fragen: Was hat heute Priorität? Welche Aufgaben sind überfällig? Wo befindet sich eine bestimmte Anlage? Welcher Dienstleister ist zugewiesen?
Zentrale Funktionen des SIM-ON Overlays
1. Workspace-Hierarchie
Das Overlay führt eine übergeordnete Struktur ein, die Flexibilität mit präziser Zuordnung verbindet:
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Workspace: Die organisatorische Klammer für Portfolios und geteilte Ressourcen.
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Space: Das digitale Abbild des einzelnen Gebäudes.
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Räume & Zonen: Räumliche Detailebenen innerhalb eines Projekts.
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Assets, Tasks & Events: Operative Vorgänge mit direktem Ortsbezug.
2. Standortübergreifendes Asset-Management
Suchen und filtern Sie technische Anlagen über alle Gebäude hinweg nach Kategorie, Letztbearbeitung oder Ersteller – ohne den räumlichen 3D-Kontext des einzelnen Objekts zu verlieren.
3. Globale Aufgaben- und Ressourcensteuerung
Aufgaben (Tasks) vereinen Verantwortliche, Fristen, Fotodokumentationen, Dienstleister und Prüflisten. Über das Overlay behalten Sie die Auslastung im gesamten Portfolio im Blick und steuern externe Dienstleister zentral.
4. Integrierter Kalender für Tasks und Events
Der neue Kalender führt zeitgebundene Ereignisse (Events) und fristgebundene Aufgaben (Tasks) in einer Tages-, Wochen- oder Monatsansicht zusammen. So erkennen Teams sofort, wie geplante Arbeiten mit den Kapazitäten vor Ort zusammenspielen.
Branchenspezifische Einsatzbereiche
| Industrie | Hauptvorteil durch das Overlay |
| Produktion & Industrie | Zentrale Überwachung von Maschinenwartungen und Dienstleistern über mehrere Werksstandorte hinweg. |
| Logistik & Lagerhaltung | Standortübergreifende Kontrolle von Verladetechnik, Inspektionen und Dienstleister-Checklisten. |
| Gesundheitswesen | Nachweisbare Einhaltung von Compliance-Vorgaben auf Campus-Ebene bei vollem Raumbezug. |
| Commercial Real Estate | Effiziente Steuerung von Mieteranfragen und Wartungsintervallen für große Immobilienbestände. |
Flexibler Start ohne 3D-Zwang
Ein entscheidender Vorteil des neuen Modells: Ein Space benötigt zu Beginn keinen 3D-Scan. Unternehmen können SIM-ON schrittweise einführen:
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Struktur aufbauen: Workspaces anlegen und Verantwortlichkeiten definieren.
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Daten & Prozesse digitalisieren: Assets, Aufgaben, Dienstleister und Checklisten einbinden.
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Räumlichen Kontext ergänzen: 3D-Modelle und Scan-Daten nachrüsten, sobald sie verfügbar sind.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ersetzt das Overlay die einzelnen Spaces?
Nein. Die Spaces bleiben die detaillierten Arbeitsumgebungen für einzelne Objekte. Das Overlay dient als aggregierte Übersichtsebene für das gesamte Portfolio.
Können Nutzer Zugriff auf mehrere Workspaces haben?
Ja. Nutzer besitzen einen eigenen Workspace, können aber gezielt für Spaces in anderen Workspaces freigeschaltet werden.
Müssen Gebäude zwingend als 3D-Modell vorliegen?
Nein. Die operative Erfassung von Assets, Aufgaben und Terminen funktioniert ab Tag eins rein datenbasiert. 3D-Visualisierungen können jederzeit später verknüpft werden.
Mit dem SIM-ON Overlay verwandeln Sie getrennte Gebäudedatenbanken in ein vernetztes, transparentes Gesamtsystem für Ihr gesamtes Immobilienportfolio.



